Prozessbewertungsumfragen messen, wie gut interne oder externe Abläufe funktionieren. Sie werden eingesetzt, um Engpässe aufzudecken, Ineffizienzen zu beseitigen und die Qualität von Arbeitsabläufen kontinuierlich zu verbessern.
Was wird bewertet?
- Interne Prozesse: Wie effizient ist der Genehmigungsprozess? Wo entstehen Wartezeiten?
- Kundenserviceprozesse: Wie schnell und zufriedenstellend werden Anfragen bearbeitet?
- Onboarding: Wie reibungslos verläuft die Einarbeitung neuer Mitarbeiter?
- Lieferkette: Wie bewerten Lieferanten die Zusammenarbeit?
- IT-Prozesse: Wie zufrieden sind Nutzer mit dem Helpdesk?
Vorteile
- Schwachstellen aufdecken: Die Befragung der Beteiligten zeigt, wo es wirklich hakt.
- Kontinuierliche Verbesserung: Regelmäßige Befragungen machen Fortschritte messbar.
- Beteiligung: Mitarbeiter und Kunden fühlen sich einbezogen.
Nachteile
- Schuldzuweisungen: Mitarbeiter könnten die Bewertung als Kontrolle empfinden.
- Komplexität: Prozesse sind oft vielschichtig — eine Umfrage bildet nur einen Teil ab.
- Veränderungsmüdigkeit: Zu viele Veränderungen auf Basis von Umfragen können überfordern.
Prozessbewertungsumfragen sind eine Form der internen Umfrage. Sie nutzen oft Likert-Skalen in Kombination mit offenen Fragen.
