Kiosk-Befragungen

Kiosk-Befragungen werden an festen Standorten durchgeführt — über Tablets, Terminals oder Touchscreens, die an strategischen Orten wie Eingangsbereichen, Wartezimmern oder Kassen aufgestellt sind. Sie erfassen Feedback genau dort, wo das Erlebnis stattfindet.

Wo werden Kiosk-Befragungen eingesetzt?

  • Einzelhandel: Kundenzufriedenheit direkt nach dem Einkauf
  • Arztpraxen und Krankenhäuser: Patientenfeedback im Wartebereich
  • Flughäfen und Bahnhöfe: Bewertung der Servicequalität
  • Hotels und Restaurants: Gästefeedback beim Check-out oder nach dem Essen
  • Behörden: Bürgerzufriedenheit nach dem Behördengang

Vorteile

  • Hohe Aktualität: Feedback wird im Moment des Erlebens erfasst, nicht Tage später per E-Mail.
  • Niedrige Hemmschwelle: Ein Tippen auf einen Smiley dauert Sekunden.
  • Kontinuierlich: Das Terminal sammelt rund um die Uhr Daten.
  • Kein Interviewer nötig: Die Befragung läuft automatisch.

Nachteile

  • Oberflächlich: Kiosk-Befragungen sind meist sehr kurz — tiefgehende Erkenntnisse sind selten.
  • Selbstselektion: Nur motivierte Kunden nehmen sich die Zeit.
  • Vandalismus und Wartung: Hardware an öffentlichen Orten muss gepflegt werden.
  • Eingeschränkte Anonymität: Kameras in der Nähe können die Offenheit beeinflussen.

Kiosk-Befragungen eignen sich besonders für einfache Kundenzufriedenheitsbefragungen mit wenigen Fragen. Für tiefergehende Analysen werden sie oft durch Online-Umfragen ergänzt.