Preissensitivitätsumfragen untersuchen, wie Kunden auf unterschiedliche Preise reagieren. Sie helfen Unternehmen, den optimalen Preispunkt zu finden — den Preis, bei dem Umsatz und Gewinn maximiert werden, ohne zu viele Kunden zu verlieren.
Gängige Methoden
- Van Westendorp: Vier Fragen zu „zu teuer“, „teuer“, „günstig“ und „zu günstig“ — ergibt eine optimale Preisspanne
- Gabor-Granger: Kaufbereitschaft bei verschiedenen Preispunkten wird direkt abgefragt
- Conjoint-Analyse: Der Preis wird als eines von mehreren Produktmerkmalen bewertet
- Direkte Befragung: Was wären Sie bereit, für dieses Produkt zu zahlen?
Vorteile
- Datenbasierte Preisgestaltung: Statt Bauchgefühl entscheiden Kundendaten über den Preis.
- Risikominimierung: Fehlpreisungen und deren Folgen werden vermieden.
- Segmentierung: Verschiedene Kundengruppen haben unterschiedliche Preisvorstellungen.
- Schnell umsetzbar: Preisumfragen lassen sich einfach als Online-Umfrage durchführen.
Nachteile
- Hypothetisch: Was Kunden sagen, dass sie zahlen würden, und was sie tatsächlich zahlen, weicht oft ab.
- Kontextabhängig: Die Zahlungsbereitschaft ändert sich mit dem Wettbewerb und der Marktsituation.
- Manipulation: Befragte könnten strategisch niedrige Preise angeben, um den tatsächlichen Preis zu drücken.
Preissensitivitätsumfragen gehören zu den Marktforschungsstudien und nutzen oft quantitative Methoden mit großen Stichproben.
