Postalische Umfragen sind Fragebögen, die per Brief an die Teilnehmer geschickt und von diesen ausgefüllt zurückgesendet werden. Sie waren jahrzehntelang die Standardmethode der Marktforschung und werden heute noch in speziellen Kontexten eingesetzt.
Wann werden postalische Umfragen noch eingesetzt?
- Amtliche Statistik: Behörden nutzen den Postweg für offizielle Erhebungen
- Ältere Zielgruppen: Menschen ohne Internetzugang erreicht man per Post
- Sensitive Themen: Der Brief wirkt vertraulicher als eine E-Mail
- Ländliche Gebiete: Wo Internetabdeckung schlecht ist
Vorteile
— /wp:heading –>- Hohe Abdeckung: Jeder mit einer Postadresse kann erreicht werden.
- Anonymität: Ein frankierter Rückumschlag ohne Absender bietet hohe Anonymität.
- Kein Interviewer-Effekt: Der Befragte füllt in Ruhe aus, ohne sozialen Druck.
- Zeitliche Flexibilität: Teilnehmer können den Fragebogen ausfüllen, wann es passt.
Nachteile
- Niedrige Rücklaufquote: Typisch sind 10-30%, selbst mit Erinnerungsschreiben.
- Hohe Kosten: Druck, Porto (hin und zurück) und Dateneingabe summieren sich.
- Lange Laufzeit: Vom Versand bis zum letzten Rücklauf vergehen oft Wochen.
- Keine Kontrolle: Wer den Fragebogen tatsächlich ausfüllt, ist nicht überprüfbar.
In der modernen Marktforschung haben Online-Umfragen die postalische Befragung weitgehend abgelöst. Auf umfrage.ninja findest du die besten Portale für digitale Umfrageteilnahme.
